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Auto polieren

Polieren mit der Maschine – so gelingt’s ohne Schlieren!

Die Autopflege und Kratzerentfernung sind Wissenschaften für sich. Oft bilden sich beim Polieren Schlieren und Wölkchen oder es werden gar neue Kratzer in den Lack poliert. Auch das Abtragen von zu viel Lack ist für viele Hobbybastler ein Problem.

Damit euch das nicht passiert, zeigen wir euch, wie ihr euer Auto mit der Poliermaschine richtig polieren könnt.

Grundlagen

  • Wahl zwischen Exzenter- und Rotationsmaschine

  • zusammenhängende Teil (wie die Motorhaube) immer in einem Polierschritt behandeln

  • das richtige Polierpad je nach Zustand des Lackes wählen

  • immer von „grob“ zu „fein“ polieren

  • Autopolitur dem Zustand des Lackes anpassen

1. Die Vorbereitung

Bereits in der Vorbereitung werden oftmals Fehler gemacht, die später bei der Politur für Kratzer sorgen können.

Wichtig ist, dass ihr euer Auto zunächst gründlich wascht. Am besten gelingt das per Handwäsche mit der Zwei-Eimer-Methode. So bekommt ihr den Schmutz gut ab und riskiert keine neuen Kratzer durch zu harte Bürsten oder festsitzende Steinchen in Waschanlagen. Anschließend solltet ihr das Auto noch gründlich abtrocknen, damit keine Wasserflecken zurückbleiben und ihr direkt lospolieren könnt.

Parkt euer Auto nun an einem schattigen Ort, an dem die Temperatur weder zu heiß noch zu kalt ist. Die direkte Sonneneinstrahlung oder frostige Temperaturen wirken sich negativ auf die Autopolituren aus.

Mit speziellen Pflegemitteln könnt ihr empfindliche Teile wie Gummidichtungen und Kunststoffverblendungen bearbeiten, damit sich Politurreste später besser entfernen lassen.

Zuletzt empfehlen wir noch Ringe, Armbänder und sonstigen Hand- und Armschmuck abzulegen, der eventuell Kratzer im Lack verursachen könnte.

2. Das Auftragen der Politur

Nun kann mit dem Auftragen der Politur begonnen werden. Dazu tragt ihr etwa 3 bis 5 Tropfen des Produkts auf das Polierpad auf. Dieses tupft ihr nun auf den ausgewählten Bereich wie zum Beispiel der Motorhaube auf. Die Maschine befindet sich dabei im ausgeschaltetem Zustand.Auto polieren

Sobald die Politur auf dem Lack verteilt ist, schaltet ihr die Maschine ein. Beginnt mit der niedrigsten Drehzahl und erhöht diese nach und nach. Verbleibt so lange im hohen Drehzahlbereich, bis die Politur in Glanz umgewandelt ist und keine Schlieren mehr auf dem Lack zu sehen sind.

Wichtig ist, dass ihr die Poliermaschine ohne Druck über den Lack gleiten lasst. Ruhige, kreisende Bewegungen sorgen für ein gutes Ergebnis.

Bewährt hat sich neben dem Kreisen der Maschine auch das gitterförmige Arbeiten. Dabei bewegt ihr die Maschine abwechselnd in vertikalen und horizontalen Streifen wie ein Gitter über den Lack.

Achtet auch darauf die Poliermaschine in der Bewegung zu halten und nicht zu lange auf derselben Stelle zu verbleiben, damit nicht unnötig Lack abgetragen wird.

Am Ende des Polierens schaltet ihr die Drehzahl langsam wieder herunter.

3. Das Abpolieren

Nachdem die Politur auf dem Auto aufgetragen und einpoliert wurde, können nun Rückstände abpoliert werden. Dazu eignen sich weiche Mikrofasertücher. Wenn ihr mit der Hand über den Lack fahrt, sollte er sich ganz glatt anfühlen und nicht schmieren.

Nun könnt ihr den Lack mit einer Versiegelung oder einem Wachs weiterbearbeiten.